Hannover macht Karrieren

Fast 40.000 Studenten haben sich für Hannover entschieden – und es werden immer mehr. Zum Beginn des Wintersemesters 2015/2016 wurden weitere 4470 „Ersties“ im Welfenschloss begrüßt. Was zieht so viele junge Akademiker nach Hannover, und was hält sie später hier? Was sollten Studienanfänger unbedingt wissen? Und was machen Studenten eigentlich am Abend? Begleiten Sie uns auf einem multimedialen Rundgang durch das wissbegierige Hannover.

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Hannover macht Karrieren

Fast 40.000 Studenten haben sich für Hannover entschieden – und es werden immer mehr. Zum Beginn des Wintersemesters 2015/2016 wurden weitere 4470 „Ersties“ im Welfenschloss begrüßt. Was zieht so viele junge Akademiker nach Hannover, und was hält sie später hier? Was sollten Studienanfänger unbedingt wissen? Und was machen Studenten eigentlich am Abend? Begleiten Sie uns auf einem multimedialen Rundgang durch das wissbegierige Hannover.

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Hannover macht Karrieren

Fast 40.000 Studenten haben sich für Hannover entschieden – und es werden immer mehr. Zum Beginn des Wintersemesters 2015/2016 wurden weitere 4470 „Ersties“ im Welfenschloss begrüßt. Was zieht so viele junge Akademiker nach Hannover, und was hält sie später hier? Was sollten Studienanfänger unbedingt wissen? Und was machen Studenten eigentlich am Abend? Begleiten Sie uns auf einem multimedialen Rundgang durch das wissbegierige Hannover.

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Der erste Tag in einem neuen Leben

Mit einem feierlichen Empfang im Welfenschloss hat Hannover zum Start des Wintersemesters tausende Erstsemester begrüßt.

Die Erstsemester begrüßt Uni-Präsident Volker Epping in zwei Schichten – vor dem Mittagessen läuft die zweite Runde für die Ingenieurwissenschaften. Außerdem wird die Begrüßungsshow in den Audimax und für die Wirtschaftswissenschaftler auf den Conti-Campus übertragen. Angesichts von 4470 Studienanfängern ist die Eröffnung anders kaum machbar.
Epping, der die Hochschule seit Jahresbeginn leitet, steht zum ersten Mal als Uni-Präsident vor Studienanfängern. Und kennt als langjähriger Professor deren Gemütslage. „Wir wollen, dass Sie sich hier wohlfühlen. Neben spannenden Lehrveranstaltungen kümmern wir uns um das Drumherum. Der Conti-Campus ist ganz neu gestaltet.“ Dann fallen Worte wie „Contine“ und „Hanomacke“ sowie Feste feiern und Epping empfiehlt einen Blick aus dem 14. Stock auf das nächtliche Hannover und die „warmen Brüder“.

 

  Janko Windrich, Philosophie- und Politikstudent, gefällt das abwechslungsreiche Programm. Der 19-Jährige kennt als Hannoveraner die Stadt und findet es gut, dass Oberbürgermeister Stefan Schostok in einem kurzen Begrüßungsfilm auch Clubs wie das Chez Heinz empfiehlt. Später sucht Janko wie so manche Anfänger zunächst vergeblich nach seiner nächsten Infoveranstaltung. Nebenan berichtet Stefanie Niederschmidt vom Fachrat Geografie den Erstsemestern von einem Krökelturnier. „Für alle, die nicht aus Hannover kommen: Das ist Kickern.“ Veranstaltungen fingen meist eine Viertelstunde später an. „Das ist Uni, das muss man nicht verstehen.“ In der Milchbar haben Studenten im dritten Semester für die „Ersis“ ein Büffet vorbereitet. Schnell kommen Brid und Cinzia bei belegten Brötchen und Saft mit Mitstudenten ins Gespräch. Sie haben jetzt schon das Gefühl, hier richtig zu sein, in ihrer neuen Studentenstadt.
http://vimeo.com/142153820

Das sind die Hochschulen

Mehr als 40 000 Studierende haben sich für Hannover entschieden - und es werden immer mehr. Damit ist die Stadt einer der größten Lehr- und Forschungsorte in Norddeutschland.

HMTMH

Anzahl der Studenten:
1.535
  • 33 Studiengänge
  • 237 Forscher/Lehrende
  • darunter 93 Professoren

TiHo

Anzahl der Studenten:
2440
  • 2 Studiengänge
  • 53 Professoren
  • 317 Forscher/Lehrende

MHH

Anzahl der Studenten:
3358
  • 4 Studiengänge
  • 160 Professoren

Sie wächst und wächst und wächst  – die Wissenschaftsstadt Hannover wird immer größer. Studenten findet man in der Landeshauptstadt längst nicht nur in den Studentenvierteln. Über das ganze Stadtgebiet und darüber hinaus sind die Wissenschaftsschmieden verteilt. In Garbsen soll in den nächsten Jahren für die Maschinenbauer ein ganz neuer Campus für 90 Millionen Euro entstehen. Nicht umsonst wird die Stadtbahnlinie 4, die Garbsen mit dem Roderbruch verbindet und auch über Herrenhausen, die Nordstadt und Kleefeld fährt, die „Wissenschaftslinie“ genannt.

Im Bild der Stadt fällt so viele Forschung und Lehre gar nicht auf. Als Uni-Stadt wie Göttingen, Tübingen oder Heidelberg galt Hannover nie. „Der Wissenschaftsstandort Hannover wird oft unterschätzt“, sagt Prof. Klaus Hulek, Vizepräsident der Leibniz Universität und Dozent für Mathematik. Die zahlreichen Standorte seien Vor-, aber auch Nachteil. Wäre die Leibniz Uni als eine Hochschule mit der MHH und der Tierärztlichen Hochschule vereint, läge Hannover im Ranking der Deutschen Forschungsgesellschaft auf Platz 6. „Das kann sich sehen lassen“, sagt Hulek.

 Mehr als 40 000 Studierende haben sich für Hannover entschieden, und es werden immer mehr. An der Leibniz Universität, der größten Hochschule der Stadt, ist in diesem Wintersemester die 25.000-Marke abermals geknackt worden. Doch ein beträchtlicher Teil der Studienanfänger scheitert, von einem Drittel ist die Rede. Besonders hoch ist die Abbrecherquote in den Ingenieurs- und Naturwissenschaften. Die Anforderungen in Mathematik machen vielen zu schaffen. Das Land will nicht nur die Hochschulen für Bewerber ohne Abitur, aber mit abgeschlossener Berufsausbildung öffnen, sondern auch den umgekehrten Weg durchlässiger machen. „Ein abgebrochenes Studium darf keine verlorene Zeit sein. Die an der Hochschule erbrachten Leistungen müssen in der Ausbildung anerkannt werden„, sagt Wissenschaftsminister Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne).

In einem sind sich alle Seiten einig: Die Durchlässigkeit nach allen Seiten muss gegeben sein, und es gibt kein Entweder-Oder, entweder Uni oder Ausbildung, sondern immer häufiger ein Sowohl-Als-Auch. In den nächsten zehn, 20 Jahren werden auch in Hannover die Hochschulen eher voller als leerer werden.

Die Standorte

Leibniz Universität Hannover (Hauptgebäude)

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Leibniz Universität Hannover

Sie hat zweifellos die größte Tradition, 1831 gegründet, und vom Volumen her die größte Hochschule ist sie auch – mit knapp 25 000 Studierenden und gut 320 Professoren. Zu den ersten Fächern, die man hier studieren konnte, gehörten Mathematik, Maschinenbau und Physik. Bis Ende des Jahres ist Hannover noch der Sitz der Niedersächsischen Technischen Hochschule, der noch die Universitäten in Braunschweig und Clausthal im Harz angehören. 1854/55 wurde eines der damals modernsten Chemielabore errichtet, 1968 kamen die Geistes- und Sozialwissenschaften zur eher technisch geprägten Uni hinzu.

Zentrum für Hochschulsport

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Zentrum für Hochschulsport

In dem futuristischen Gebäude am Moritzwinkel 8 gibt es ein umfangreiches Angebot mit mehr als 100 unterschiedlichen Sportarten für alle Studenten und Mitarbeiter der Hochschulen in Hannover. Im Vordergrund steht der Spaß an der Bewegung, nicht die Höchstleistung. Dazu gehören auch noch ein Fitnessstudio und eine Kletterhalle, nach dem Sport kann man sich im Sportcafé Moritz stärken. Die Kurse starten ab dem 20. Oktober.

Medizinische Hochschule

mhh

Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

Die Campushochschule im Roderbruch nahm 1965 ihren Betrieb auf als zweite medizinische Fakultät neben Göttingen – mit dem idealen Verhältnis von zwölf Lehrenden zu 41 Lernenden. Heute sind es 2660 Studierende (1993 Medizin, 544 Zahnmedizin, 61 Biomedizin, 68 Biochemie) und 620 Dozenten, wobei die Hälfte von ihnen auch noch als Mediziner in der Klinik im Einsatz ist. Ausgelagert ist nur der Bereich Orthopädie im Annastift.

Hochschule Hannover

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Hochschule Hannover

Es ist eine staatliche Fachhochschule mit derzeit fünf Standorten und so unterschiedlichen Fachbereichen wie Elektrotechnik, Maschinenbau, Design, Wirtschaft, Gesundheit und Pflege. Mit knapp 9000 Studierenden ist es die zweitgrößte Hochschule der Stadt, hier arbeiten 225 Professoren.

Produktionstechnisches Zentrum

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Produktionstechnisches Zentrum

Rund 250 Wissenschaftler und 500 Studenten von sieben Instituten der Leibniz Universität, vor allem aus den Ingenieurs- und Naturwissenschaften, forschen derzeit unter diesem Dach in Garbsen – auch zusammen mit Unternehmen, etwa der TEWISS GmbH. Bis 2018 soll hier ein richtiger Maschinenbaucampus entstehen, das Land investiert dafür 90 Millionen Euro. Rund 5000 Menschen sollen hier einmal leben und arbeiten, 17 Institute, die bislang über die Stadt verteilt sind, sollen vereint werden.

Tierärztliche Hochschule (TiHo)

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Tierärtzliche Hochschule

So alt wie sie ist keine andere hannoversche Hochschule. Sie wurde 1778 gegründet und ist die älteste veterinärmedizinische Lehrstätte in Deutschland. In Hannover ist sie an den Standorten Braunschweiger Platz und am Bünteweg in Kirchrode zu finden, hinzu kommen mehrere Außenstellen in Ruthe im Landkreis Hildesheim, in Bakum bei Vechta und in Büsum. An der TiHo gibt es rund 2500 Studierende, zusammen mit der MHH und der Leibniz Uni gemeinsame Studiengänge etwa in Biologie. Bis 2003 war sie in Trägerschaft des Landes, nun ist es eine Stiftungsuniversität wie die Unis in Göttingen, Hildesheim und Lüneburg sowie die Hochschule Osnabrück.

Hochschule für Musik, Theater und Medien

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Hochschule für Musik, Theater und Medien

An der Hochschule für Musik, Theater und Medien am Emmichplatz im Zooviertel studieren rund 1500 angehende Schauspieler, Musiker und Medienwissenschaftler, den Hochschulstatus bekam die Lehranstalt, die unter anderem aus dem Verein für Kammermusik entstanden war, erst 1957, seit 1973 ist das Land Träger der Hochschule. Der in den siebziger Jahren errichtete Betonbau galt architektonisch als richtungsweisend. In den achtziger Jahren kam der Studiengang Jazz/Rock/Pop hinzu, 1990 wurde das Institut für Journalismus gegründet. Der Studiengang Schauspiel ist jetzt an der Expo Plaza angesiedelt. Legendär sind die Konzerte von Musikstudenten entweder am Emmichplatz selbst oder in den Klubs der Stadt. Das Europäische Zentrum für Jüdische Musik, jetzt in der Villa Seligmann, ist ein Institut der Hochschule.

GISMA Business School

GISMA Business School

Mit Partnern aus Wirtschaft und Politik bietet die Hochschule GISMA eine Ausbildung für junge Führungskräfte aus der ganzen Welt. Die Absolventen verlassen die Hochschule gleich mit einem doppelten Abschluss: der Krannert School of Management und der Leibniz Universität.

Und das sind die Studenten

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Naturwissenschaft & Technik

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SoWi, Jura & sonstiges

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Medizin

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Wirtschaft

Darum kommen sie nach Hannover

http://vimeo.com/142139777

Und darum bleiben sie in Hannover

"Weil ich Spanisch studieren wollte"

Alwina Gerlitz (19) studiert Englisch und Spanisch

„Alle meine Freunde studieren hier”

„Im Prinzip studieren alle meine Freunde hier. Ich habe vorher in Hildesheim studiert. Jetzt will ich näher an meinem Heimatort Völksen bleiben.”


 Anne Engfer (20), Theologie/ Philosophie

„Ich wollte in Hannover anfangen”

„Ich wohne schon seit ich geboren bin in Hannover. Ich wollte in Hannover anfangen, das ging aber nicht weil ich zu lange in Australien war. Und hier für Englisch besondere Anforderungen waren. Dann bin ich im dritten Semester gewechselt.”


Lea Matthies (20), Englisch

„Ich finde die Stadt cool”

„Ich bin schon für meine Ausbildung hergekommen und habe mich in Hannover gut eingelebt. Die Stadt ist nicht zu klein und nicht zu groß. Hier möchte ich für die nächsten drei Jahre bleiben.”


Mira Buß (21), Sozialwissenschaften

"Ich möchte hier bleiben, wo meine Familie ist"

Angelina Pollakowski (19) studiert Sozialwissenschaften

Hochschulstadt Hannover: So hat alles angefangen

„Viele sind ganz euphorisch und wollen überall dabei sein.“

Marcel Kalski studiert Deutsch und evangelische Theologie im Master. Organisierte mehrere Jahre lang mit Kommilitonen die Erstsemesterwoche der Deutschstudenten. Seit 2010 engagiert er sich als Tutor für die Erstiwoche der evangelischen Theologiestudenten.

Woher kommen die hannoverschen Studenten?

Oft leben die Erstis bereits in Hannover oder haben Freunde dort. Die hannoverschen Studenten kommen in der Regel nicht aus Bayern – vorwiegend sind es junge Leute aus Norddeutschland. Die überlegen dann, ob sie nach Lüneburg oder Hannover gehen und entscheiden sich aufgrund der Größe für die Landeshauptstadt.

Warum gehen Studenten nach Hannover?

Ich als gebürtiger Hannoveraner finde die Stadt wird dahingehend unterschätzt. Als Student kriegt man hier doch alles, was man braucht: Die alternativen Szenebereiche in Linden oder in der Nordstadt genauso wie die eher ruhige Südstadt oder Döhren. Außerdem ist das Fächerangebot in Hannover breiter, als in anderen Städten. Studienfächer wie Philosophie und zwei Theologiestudiengänge sind an anderen Unis Mangelware.

Sind Erstsemester heute noch genauso wie vor 5 Jahren?

Durch G8 und die Abschaffung der Wehrpflicht ist der Durchschnittsstudent heute gerade einmal 18 Jahre alt. Das war vor fünf Jahren natürlich noch ganz anders, da lag das Durchschnittsalter etwa bei Anfang oder Mitte Zwanzig. In den Einführungswochen sitzen zum Teil 17-Jährige vor einem, die orientierungsloser wirken, also noch vor ein paar Jahren die 20-Jährigen.

Wann sind Erstis richtig in Hannover „angekommen“?

Ich würde die Frage gerne ins Negative umdrehen: Wann sind Studenten nicht angekommen? Dann wenn sie aufhören, und das passiert in der Regel etwa nach dem ersten, maximal nach dem zweiten Semester. Das „angekommen“ ist generell sehr unterschiedlich. Viele fühlen sich schon direkt nach der Rallye wohl. Die sind dann ganz euphorisch und wollen überall dabei sein.

Worüber ärgern sich Erstsemester?

Sie ärgern sich über die Bahnpreise, wenn Freunde oder Familie zu Besuch kommen und sich ein teures Ticket kaufen müssen. Gleichzeitig ist die Freude über das eigene Studententicket dann natürlich groß.

(Interview: Kira von der Brelie)

Hier geht's nach der Vorlesung weiter

Kneipen – eine Auswahl

Clubs – eine Auswahl

Eine Initiative, die Wissen schafft

Ob Kurzfilme über die angesagten Stadtviertel oder das Videotagebuch einer jungen Studentin über ihre ersten Monate an der Universität – Erstsemester finden auf dem Mulitmediaportal der Initiative Wissenschaft Hannover jede Menge Informationen.

Seit 2007 werben acht Hochschulen der Stadt – Leibniz Uni, Medizinische Hochschule Hannover, Hochschule Hannover, Hochschule für Musik, Theater und Medien, Tierärztliche Hochschule, Fachhochschule für die Wirtschaft, Leibniz Fachhochschule und GISMA Business School – gemeinsam für den Wissenschaftsstandort zusammen mit anderen Partner wie der Volkswagen-Stiftung, dem Studentenwerk oder die Stadt selbst. „Ein gemeinsames Multimediaportal mehrerer Hochschulen so wie in Hannover gibt es in anderen Städten nicht“, sagt Theda Minthe, Leiterin des städtischen Fachbereichs „Wissenschaftsststadt“. „Das ist einmalig, und darauf sind wir stolz.“

 Veranstaltungsreihen wie das „Festival der Philosophie“ oder der alle zwei Jahre stattfindende „November der Wissenschaft“ bringen Aufmerksamkeit. Am 13. November startet die diesjährige Auflage des Wissenschaftsmonats. Der Auftakt steht im Zeichen der Mathematik. Insgesamt gibt es 150 Veranstaltungen von 70 Einrichtungen.Es geht um die Freiheit des Geistes, Einblicke in die Welt der Mikroben oder um zeitgenössische Musik. Institute, aber auch die Hauptmensa öffnen ihre Türen.

Manchmal gibt es Initiative auch ganz praktische Lebenshilfe. Für ausländische Studierende etwa – derzeit sind es etwa 4900 – gibt es Willkommens- und Serviceprogramme. Jeder zweite Hochschulabsolvent hat auch in Hannover seinen ersten Job, auch hier berät die Wissenschaftsinitiative genauso wie im Dual-Carrier-Netzwerk, etwa wenn ein Professor nach Hannover berufen wird und für seine Lebenspartnerin auch eine Stelle sucht.

Was kostet eigentlich ein Studium?
http://vimeo.com/108706751

Hereinspaziert! Das Leben im Studentenwohnheim
http://vimeo.com/108707427

Kreuzberg, Altona, Linden?!
http://vimeo.com/108707303